• 4. April 2025
Sandro Waldmann

Unsere Agrarflächen sind keine Industriezone!

„Während unzählige Dachflächen ungenutzt bleiben, werden in Tadten und Wallern 115 Hektar wertvolles Agrarland mit 190.000 Photovoltaik-Paneelen zugebaut – das ist reine Flächenverschwendung und hat mit einer nachhaltigen Energiepolitik nichts zu tun!“, kritisiert FPÖ-Landtagsabgeordneter und Energiesprecher Sandro Waldmann scharf.

Flächenfraß und Nachteile für die Landwirtschaft

Agri-PV wird als Wundermittel verkauft, doch die Realität sieht anders aus. „Unsere Bauern brauchen optimale Bedingungen für ihre Arbeit – nicht riesige Solarfelder, die die Bewirtschaftung erschweren und langfristig die Erträge gefährden! Dieses Projekt ist kein Fortschritt, sondern ein weiterer Angriff auf unsere Landwirtschaft!“, so Waldmann.

Zudem sei der massive Eingriff in die Landschaft nicht zu rechtfertigen: „Die Versiegelung und Industrialisierung unseres ländlichen Raumes schreitet voran, während gleichzeitig tausende private und gewerbliche Dachflächen ungenutzt bleiben. Das ist eine absurde Energiepolitik!“

Energiewende mit Hausverstand – Private einbinden!

Die FPÖ steht für eine Energiewende mit Hausverstand. „Wir sagen Ja zu Photovoltaik – aber dort, wo sie Sinn macht: auf Dächern, Industriegebieten und Parkplätzen. Anstatt sinnvolle Alternativen zu nutzen, setzen die Grünen auf gigantische Landschaftsverbauung. Das ist der falsche Weg!“, stellt Waldmann klar.

Besonders wichtig sei dabei die Einbindung der Bevölkerung: „Es kann nicht sein, dass riesige Solarparks auf Agrarflächen entstehen, während private Haushalte, die auf ihren eigenen Dächern Strom erzeugen wollen, oft auf bürokratische Hürden und unzureichende Förderungen stoßen. Statt immer größere Anlagen auf wertvollem Ackerland zu bauen, müssen private Haushalte stärker unterstützt werden. So bleibt die Wertschöpfung in der Region, und die Bürger profitieren direkt!“, fordert Waldmann.

Klare Absage an grüne Prestigeprojekte

Die Begeisterung von Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner (Grüne) über das Projekt hält Waldmann für völlig fehlgeleitet: „Ein Vorzeigeprojekt wäre es, wenn die ungenutzten Dachflächen im Land endlich für Photovoltaik genutzt würden! Aber stattdessen wird einmal mehr ideologiegetrieben ein Großprojekt durchgepeitscht, das langfristig mehr Schaden als Nutzen bringt!“  „Unsere Agrarflächen sind keine Industriezone! Wir brauchen eine vernünftige Energiepolitik, die unsere heimischen Bauern stärkt und die privaten Haushalte einbindet, anstatt wertvolle Böden mit riesigen PV-Anlagen zuzubauen!“